Ein Lebenszeichen und eine kreative Pause (über die Löschung der Beiträge zum Thema „Selbsterforschung, Gebet und Meditation nach dem Blauen Buch“)

Liebe Leser dieses Blogs,

seit Ende des letzten Jahres hatte ich hier einige Beiträge zum Thema „Selbsterforschung, Gebet und Meditation nach dem Blauen Buch“ veröffentlicht. Diese habe ich heute entfernt, weil ich gerade in Bezug auf die entsprechenden Textabschnitte im Blauen Buch (Elfter Schritt, Seite 99 – 102) meine eigene Praxis noch einmal neu starten möchte – und sie wird anders aussehen, als in den Beiträgen beschrieben. Vielleicht veröffentliche ich sie neu, wenn ich eigene Erfahrungen hierzu teilen kann.

Die Corona-Maßnahmen haben mich in den vergangenen 14 Monaten sehr belastet und belasten mich immer noch. Sie bedrohen und gefährden Freundschaft, Begegnung, Gemeinschaft und Gespräch – und damit die Grundlagen von Genesung und persönlichem und sozialem Wachstum. Und was den Kindern und denjenigen angetan wird, die nicht für sich selber sorgen können, ist ungeheuerlich.

Aber auch auf meine mit diesen Maßnahmen verbundenen Gefühle, die Re-Traumatisierungen und meine Charakterfehler in Aktion will ich das Programm anwenden. Ich bin stärker beeinträchtigt und stärker in alte Muster zurückgewichen, als mir das selbst bewusst war. Jetzt, wo es mir (wieder) bewusst ist, ist Handeln angesagt. „Halbe Sachen nutzten uns nichts“. Ich möchte auch in dieser Hinsicht keine halben Sachen (mehr) machen, sondern das Genesungsprogramm an die erste Stelle setzen.

So wie die erste Generation der trockenen Anonymen Alkoholiker während ihres Kriegseinsatzes im Zweiten Weltkrieg entdeckten, dass das Programm auch unter schwierigen Bedingungen funktionierte und sie trocken bleiben und weiter in ihrer Genesung wachsen konnten, so kann es auch heute sein. Was auch immer geschehen wird, das Programm wirkt, wenn ich es tue.

Nach einer kreativen Pause werde ich mich hier bestimmt zurückmelden. Bis dahin Ihnen und Euch: Gute 24 Stunden!

(Über die Entdeckung, dass die staatlichen Corona-Maßnahmen auf mich und andere Betroffene eine retraumatisierende Wirkung haben, hatte ich in diesem Beitrag geschrieben.)

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